Tanz gestalten

Grace - Über Anmut und Gnade

Projekte:


Personen:


Idee, Konzeption, Regie: Maren Witte

Eine musikalisch-tänzerische Installation. Drei Räume, durch die sich die Zuschauer zusammen mit zwei Tänzerinnen und einem Musiker frei bewegen, sich ihre Wege suchen. Die Zuschauer wissen, sie werden nicht alles sehen können, sie müssen sich entscheiden. Es ist eine Laborsituation mit ungewissem Ausgang, eine Recherche zum Thema Grace. Über Anmut und Gnade. Ein Musiker und zwei Tänzerinnen werden zu diesem Thema improvisieren und Begegnungen provozieren. Das Publikum bezeugt das Geschehen und bezieht Stellung.

Das Projekt versteht sich als Versuchsanordnung zu den Fragen:

  • Wann ist eine Bewegung/Situation „graceful“? Was sind die Attribute, die „graceful“ machen?
  • Wer entscheidet, ob es „graceful“ ist? Ist es eine soziale oder eine individuelle Entscheidung?
  • Was bewirkt „Grace“, wenn sie sich zeigt UND wenn sie sich nicht zeigt?
  • Kann man „Grace“ (vor-) spielen/darstellen? Braucht „Grace“ emotionale Identifikation? Welche Situationen, Kontexte braucht es? Sind Zuschauer notwendig?
  • Wie kommt es, dass Anmut und Gnade so eng zusammen hängen? Wo und wodurch wird das offensichtlich? Was bedeutet das für unsere Gesellschaft, für unser Verständnis von Kunst, Glauben und unser Rechtswesen?
  • vergangene Veranstaltungen:

    Showing: Constructing Sensualities am 28. August 2009 auf schloss bröllin
    Dokumentation

    Work in progress: Grazie oder Die eigentümliche Handlung der handelnden Person zur Handlung am 16. und 17. April 2009 im Dock 11 Berlin
    Dokumentation

    Showing: Grace. Eine künstlerische Recherche über das Verhältnis von Anmut und Gnade am 11.01.09 in der Tanzfabrik Berlin
    Dokumentation

    Showing: GRACE (As We Had Never Seen It Before) am 13.12.2008 in der fabrik Potsdam, konzipiert und performed von Maren Witte und Alexander Baervoets
    Dokumentation

    Impressum | (c) mw 2009